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Mann, 25: Schwierige Frage. Es muß relativ früh gewesen sein. vor ca. 20 Jahren sah man ja noch öfter Kriegsversehrte in den straßen als heute. Zudem hatte ich eine Oma, die selber gehbehindert war. Der Eindruck war mehr ein kindliches Interesse. Es war etwas anderes und das mußte man sich anschauen. Natürlich wurde ich dann immer von meiner Mutter zurückgezogen, so nach dem Motto, Kind das macht man nicht. In der Grundschule hat es angefangen, daß mich das Thema mehr interessiert hat. obwohl ich eine behinderte Mitschülerin hatte, fand ich es eigentlich viel interessanter, wie die Deutschlehrerin wohl mit einem schönen OS Stumpf aussehen würde. Ziemlich krank oder? |
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Mann, 40: In unserer Nachbarschaft wohnte ein einbeiniges Mädchen von dem ich sehr fasziniert war. Sie war damals 15, ich ein Jahr älter.Sie gefiel mir vom Typ her sowieso mit der Zeit aber reizte und erregte es mich zunehmend ihr zuzuschauen wie sie behende mit den Krücken umging, sich hinsetzte,aufstand und wie sie sich allgemein, trotz der Behinderung,anmutig bewegte. |
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Frau, 36: frühe Kindheit, ca. 7/8 Jahre, faszinierend |
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Mann, 47: Zum ersten Mal habe ich behinderte Menschen als kleines Kind wahrgenommen. Ende der 50er Jahre sah man, so scheint es mir in der Erinnerung, eine Zeitlang viele bettelnde Männer auf der Straße vielleicht waren das Soldaten, die spät zurückkamen. Ein Mann ging auf einem Bein ein anderer, sehr junger, saß schmächtig auf dem Bürgersteig, die blauen Hosenbeine unter seinen kurzen Beinstümpfen zusammengerollt wieder ein anderer stand auf seinen Stümpfen und bettelte. Ich glaubte das Geräusch zu hören, wenn er von einem Stumpf auf den anderen trat und der Lederüberzug des jeweiligen Stumpfes den Steinboden berührte ein schabendes Geräusch. Einen anderen Mann sah ich in einem Laden. Er hatte keine Hände und nestelte mit den Stümpfen nach den Geldmünzen, mit denen er bezahlen wollte. Und auf einer Reise nach Freiburg sah ich dort am Bahnhof einen Mann ohne Beine, der Postkarten feilbot, die er mit einem Armstumpf hin- und herblätterte. Die Kommentare der Erwachsenen hießen normalerweise mitleidsvoll: "Das ist ein armer Mann!" Ich hingegen war von den Stümpfen fasziniert mein Herzschlag stockte mir schnürte sich die Kehle zu. Durch eine amputierte Frau |
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Mann, 25: Es gibt nun eben Menschen mit unterschiedlichen Vorlieben. Die einen stehen auf große, die andere auf keleine, die einen auf dicke die anderen auf dünne PartnerInnen. Warum also nicht auch auf Frauen oder Männer mit einem Handicap. In der Grundschule hat es angefangen, daß mich das Thema mehr interessiert hat. Obwohl ich eine behinderte Mitschülerin hatte, fand ich es eigentlich viel interessanter, wie die Deutschlehrerin wohl mit einem schönen OS Stumpf aussehen würde. Ziemlich krank oder? Ich hielt mich immer für pervers und einzigartig, bis ich 1998 im Internet entdeckte, daß es eine ziemlich große Community von Leuten gibt, die ein Handicap attraktiv finden. Irgendwie war das aufbauend. ch glaube nciht, daß es ein Schlüsselerlebnis gibt, wodurch ein Devotee oder Amelo entsteht. Bei mir ist es vielmehr so, daß ich Frauen mit schönen Beinen durchaus attraktiv finde. Ist sie nun Oberschenkelamputiert, kommt das andere Bein vielmehr zur Geltung. Die Dame wirkt viel graziöser und ein Gang an Krücken kann sehr attraktiv wirken. |
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Mann, 40: ) Irgendwie muß diese Neigung schon im Erbgut angelegt sein. Habe mich darüber auch schon mit einem Psychologen unterhalten aber eine eindeutige Antwort,zumindest eine Antwort, die mir in allen Punkten schlüssig erscheint,habe ich noch nicht gefunden. |
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Frau, 36: "Jeder Topf hat seinen Deckel." |
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Mann,47: Darüber habe ich lange nachgedacht, weil ich mich selbst sehr, sehr lange nicht als Amelo akzeptieren konnte. Ich kann eine mögliche Antwort aufgrund meines unvollkommenen Wissens nur andeuten. Die Entwicklung der sexuellen Persönlichkeit hat wohl etwas mit dem eigenen Darstellungstrieb, aber auch mit dem Erlebnis zu tun, wie wichtig man selbst genommen wird - insgesamt und im Beziehungsgeflecht zu Eltern und Umwelt. Meine Mutter hat zum Beispiel hinter jedem Behinderten hergestarrt - mit einer Mischung aus Faszination und Ekel - und mich zugleich ermahnt, nicht hinzusehen. Ich glaube, ich wollte auch so gesehen werden (man spricht von Übertragung?). Schon als ich klein war, habe ich ausprobiert, wie es sich wohl anfühlen sollte, nur ein oder kein Bein zu haben: also steckte ich ein Bein angewinkelt in die Hose und probierte so ein paar Schritte, oder ich machte es mit beiden Beinen und zog mich so am Bett hoch. So, und sofort, bekam ich meinen ersten Orgasmus. Das prägte mich für mein restliches Leben. |
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Mann, 25: Eigentlich schon. Es weiß außer mir niemand - so hoffe ich zumindest - daß ich gerne mal Kontakt zu einer amputierten Frau hätte. Ich wüßte gerne, wie mein Umfeld reagieren würde, wenn ich mich "outen" würde und bin am überlegen, ob ich dies einer guten Bekannten gegenüber nicht auch tun sollte. Irgendwie ist man mit den aus der Neigung resultierenden Problemen doch allein gelassen und ein gedanklicher Austausch von Angesicht zu Angesicht wäre vielleicht nicht so schlecht. Auf der anderen Seite ist das Risiko relativ hoch dadurch eine Freundschaft zu belasten oder zu zerstören, nämlcih dann, wenn der andere kein Verständnis dafür aufbringt. so, what shall I do? Bleibt doch die Isolation, auch wenn es feige ist. |
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Mann, 40: Da nur einige Menschen von meiner Neigung wissen,kann ich nicht sagen,daß ich mich schämen würde.Allerdings schämte ich mich früher schon,nämlich in der Zeit,als noch kein Anderer davon wusste. |
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Frau, 36: Eigentlich nicht, ABER: Ich befürchte nach einem "Outing" diskriminiert, ausgegrenzt, und als geisteskrank angesehen zu werden. |
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Mann, 47: Heute schäme ich mich nicht. Aber "Schämen" ist nicht das richtige Wort. Ich war völlig überzeugt davon, der einzige Mensch auf der Welt zu sein, der von einer solch furchtbaren Perversion geschlagen ist. Erst als ich von Kinderschändern und Lustmördern las, beruhigte ich mich mit dem Gedanken, daß ich schließlich niemandem etwas zuleide tat, abgesehen von heimlicher Beobachtung, so gut es ging. Aber bis heute habe ich erst zu drei Menschen darüber gesprochen. |
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Mann, 25: Gerne würde ich eine behinderte Frau kennenlernen, ohne Hintergedanekn einer Partnerschaft oder one-night-stands. Das kann man nicht planen, mit einem Partner ohne Handicap ja auch nicht, there is no difference. Ich würde gerne mailen, über die schönen aufgregenden und manchmal auch abtörnenden Dinge dieser Welt, über schöne Urlaubserlebnisse, den Sinn oder Unsinn von Frauenquoten oder den absoluten Traum vom Glück. Schön wären gemeiname Unternehmungen, Kino Theater Ausflüge. Was danach kommt, who knows. Wenn nichts daraus wird, hat vielleicht wenigstens eine schöne Zeit gehabt. |
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Mann, 40: Bin mit einer beinamputierten Frau seit 12 Jahren glücklich verheiratet.Seit ich mit 16 so eine Art "Prägung" zum Amelo erhielt,konnte ich keine Bindung zu einer Frau ohne diese Behinderung dauerhaft aufbauen.Es musste für mich ja zum richtigen Typ,noch die spezifische Behinderung dazu kommen."Nur" beinamputiert,das hätte mich kalt gelassen es sollte schon alles Andere auch stimmen.An "one-nihgt-stands" bin ich seit 1986 nicht mehr interessiert. |
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Frau, 36: langfristige Beziehung |
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Mann, 47: Ich bin seit vielen Jahren verheiratet und fühle mich meiner Frau gegenüber schuldig, denn ich hatte (vergeblich) geglaubt, meine Veranlagung tief in mir selbst verbergen zu können und lediglich in geheimen Zeichnungen und Niederschriften ausleben zu dürfen. Als ich mich geoutet habe, war meine Frau entsetzt und hat dann vorgezogen, die ganze Sache zu verdrängen und nie wieder anzusprechen. Wenn ich noch einmal von vorn anfangen könnte, würde ich vieles anders machen. Es ist ganz klar, daß ich heute alles tun würde, um mein Bedürfnis wenigstens zum Teil auszuleben - ich weiß nicht, ob das auf die Formel One Night Stand verkürzt werden kann. |
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Mann, 25: Ja durchaus. Es sind einseitige Amputationen oberhalb des Ellenbogens oder des Knies. Wobei ich zugeben muß, daß eine Beinamputation noch ein bißchen interessanter ist -) Heißt aber nicht, daß ich mit einer charmanten Unterarmamputierten Dame nicht einen Schoppen (wie man in Frankfurt zu Apfelwein sagt) trinken gehen würde. Wenn die Charaktere nicht kompatibel sind, hilft auch die Amputation nichts. Der Charakter bleibt nun mal das ausschlaggebende und ein nettes Lächeln sollte die Dame haben, das sagt nämlich viel mehr aus. |
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Mann, 40: Ja,die gibt es allerdings.Es sind Oberschenkel Amputationen,rechts oder links. |
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Frau, 36: Amputationen, Bewegungseinschränkungen vieler Art |
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Mann, 47: Arm- und Beinstümpfe oder beides ziehen mich immer an. Allerdings haben mich auch schon spastisch behinderte Menschen und Andere sehr angezogen es kommt auf die Ausstrahlung an. |
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Mann, 25: Es gibt sehr viele schwarze Schafe unter den Devotees, Männer, die belästigen und permanent jemanden hinterherlaufen. Daher sehe ich es eher negativ. Das Internet mit den Bilderseiten tut ein übrigens. Das ähnelt einer großen Fleischbeschauung. Schade. Die "guten" Devotees und pot. fähigen Partner oder Bekannte fallen dadurch unter den Tisch. Ich kann mir auch kaum eine Frau mit Handicap vorstellen, die gerne mit einem Devotee zusammen wäre, da sie wahrscheinlich immer fürchten würde, daß er sie nur ob Ihres Handicaps lieben würde. Aber, das muß gesagt werden, auch das ist eine pauschale Beurteilung. You'll never find out if you don't try. |
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Mann, 40: Bin da Zwiespältig in meiner Einstellung. Positiv kann es im Einzelfall sein,wenn die richtigen Partnerschaften gefunden werden.Negativ ist es zu werten,wenn Behinderte Menschen nur zum Objekt niederer Triebe gemacht werden. Eigentlich sehe ich völlig parallel laufende Dinge,wie es eben mit Sex und Erotik ganz allgemein läuft,so auch hier.Alles zwischen "Großer Liebe" bis runter zum ekelhaften und obszönen Sex ist möglich und sicher auch vorhanden. |
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Frau, 36: Devotee "Phänomen"? - was ist das phänomenale hieran? |
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Mann, 47: Schon vor vielen Jahren habe ich für mich selbst entschieden, daß ich mich akzeptieren muß, wie ich bin - sonst wäre es nicht auszuhalten. Es ist für mich eine unsagbare Erleichterung gewesen zu lernen, daß es mehr Menschen gibt wie mich. |
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Mann, 25: Wie oben schon geschrieben nur als ich klein war. Danach gab es durch das Studium keine Gelegenheit mehr. Eiigentlich schade, da ich denke, daß sehr viele Menschen mit Handicap durchaus interessant sein könnten auch auf intellektueller Basis, da viele - so glaube ich - durch das Handicap bedingt mit Dingen viel intensiver beschäftigen und auch super spannende Interessensschwerpunkte haben. |
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Mann, 40: Ja,eben einmal in jungen Jahren das Mädchen aus der Nachbarschaft,2 oder 3x Männer im Bereich meiner Tätigkeit und dann eben meine Frau. |
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Frau, 36: innerhalb des Bekannten- und Kollegenkreises, jedoch kein engerer freundschaftlicher Kontakt. |
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Mann, 47: Ich habe eine Frau mit durch Contergan verkürzten Beinen angesprochen und dann kennengelernt. Wir haben uns sehr intensiv über die gegenseitigen Probleme ausgetauscht und treffen uns (da weit entfernt) in großen zeitlichen Abständen, aber immer wieder. Der Reiz der verkürzten, aber noch vorhandenen Beine ist für sexuelle Erlebnisse letzten Endes nicht stark genug aber für diese Erfahrungen finde ich den persönlichen Kontakt eben auch wichtig: er rückt viele Dinge von selbst zurecht. Das kann ich auch über ein anderes Erlebnis sagen. Ich sprach auch einen (sehr erfolgreichen) rumänischen Bettler ohne Beine an, der mir erlaubte, Aktfotos von ihm zu machen. Weder er noch ich waren an Sex interessiert, aber auch nach der eher ernüchternden persönlichen Begegnung stimulieren mich die Fotos von Zeit zu Zeit durchaus. Auch meine Unterhaltung mit ihm über seine Situation war für mich sehr wichtig und hilfreich. |
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Mann, 25: Also, ich habe die Fragen vielleicht nicht immer beantwortet und will nun auch zum Ende kommen. Ich freue mich über jede Mail zu diesem oder auch vollkommen anderen Themen, da ich gerne mit Menschen kommuniziere. Vorzugsweise hätte ich natürlich gerne weiblichen Emailkontakt -)) ob nun mit oder ohne Handicap spielt bei Emails nun wirklich keine Rolle. Würde mich freuen, von Euch zu hören. Gruß Bob rob25x@gmx.de |
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Mann, 40: Habe erst vor ca. 2 Jahren durch das surfen im Internet überhaupt erfahren,was es da so gibt,auf diesem Gebiet. Meine Frau und ich sind durch Zufall zunächst auf die Seiten von Carol Davis gestoßen. Wir sind schon aus beruflichen Gründen häufig im Internet und wir haben auch Interesse an den Dingen,die im Rahmen sachlicher Darlegungen und Berichte,sich mit dem Thema Devotees/Amelos befassen.Mich interessieren in erster Linie die psychologischen Aspekte,schon um mich einordnen zu können,um zu wissen wie ich mich bewerten kann. |
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Mann, 47: Ich habe erst vor einigen Monaten angefangen, durch Foren und Informationsseiten zu surfen, und habe dafür nicht viel Zeit. Ich sehne mich danach, einmal eine behinderte Frau kennenzulernen, die mich so attraktiv findet wie ich sie - mit der ich meine Veranlagung wirklich ausleben kann. |