Peter ist ein sportlicher, attraktiver Mann Mitte 30, interessiert sich für Musik (aus den 60´ern und alles was sonst so läuft) Bücher (Geschichte, Technik, ) er ist begeisterter Radfahrer, und eigentlich ein ganz normaler Mann mit einem interessanten Beruf - und er ist Devotee und hat sich bereit erklärt, ein Interview über seine Faszination für beinamputierte Frauen zu geben.
Angelique: Du hast gesagt du bist Devotee, kannst du mir sagen , was dir da so gefällt?
Peter: Ich weiß nicht ob es unbedingt ein gefallen ist, es ist eine Anziehung, das kann auch bedeuten, wenn ich jetzt eine schöne Frau sehe, da ist so eine Anziehungskraft, das kann man nicht beschreiben, ich glaube, daß das Aussehen eines Menschen, der "eine Behinderung" hat, nicht so ausschlaggebend ist, es ist einfach die Ausstrahlung.
A: Das bezieht sich nur auf Amputationen, oder auch andere Behinderungen?
P: Nein, das bezieht sich nur auf Amputationen.
A: Auf eine spezielle Amputation?
P: Da hat halt jeder so einen eigenen Geschmack, so einen eigenen Wunsch entwickelt. Bei mir ist es sehr vielfältig, das kommt auf die Stimmung an, einmal einbeinig, einmal beide Beine wegamputiert, das liegt an der Stimmung
A: Immer nur die Beine? Und Armamputationen, fasziniert dich das auch?
P: Nein, das läßt mich kalt
A: Wann ist es dir das erste Mal bewußt geworden, daß du solche Behinderungen so anziehend findest?
P: Es war mit ca 7 Jahren, ein Bekannter hatte ein Gipsbein, irgendwie hab ich das total erotisch und anziehend gefunden, wie er ging, dieses langsame Humpeln, ich hab ihm dann noch lange auf der Straße nachgesehen.
Dann habe ich einige Jahre nicht mehr daran gedacht, und mit ca14 habe ich einen Film im Fernsehen gesehen, der handelte von einer behinderten Frau, das hat mich ziemlich beeindruckt und seitdem finde ich das so anziehend. besonders bei einer Frau.
A: Wünscht du dir eine Liebesbeziehung mit einer amputierten Frau?
P: Das ist einfach zu beantworten: ja.
A: Soll das nur eine Affäre sein, oder möchtest du eine fixe Beziehung, oder Ehe eingehen?
P: Unter einem gewissen Punkt würde eine Affäre reichen, aber längerfristig wäre eine Ehe oder fixe Beziehung schon erstrebenswert.
A: Was ist deiner Ansicht nach der Idealfall einer Partnerschaft? Devotee und Behinderte, oder zwei Behinderte zusammen, wie siehst du das?
P: Da ist schwierig zu sagen, das kommt sicher auf jeden Menschen im einzelnen an.
Aber da das Leben ziemlich schnellebig geworden ist, sollte zumindest ein Partner, wie soll ich sagen, etwas weniger gehandicappt sein.
A: Also weil es praktischer ist im Alltag?
P: Ja, genau
Ich würde sagen, es ist derzeit noch so in der Gesellschaft, daß sich ein "nichtbehinderter" Mensch, mit einem "behinderten" Menschen, nicht abgibt, das finde ich nicht richtig, das ist eine falsche Einstellung. Derzeit haben behinderte Menschen nur Zugang zu behinderten Menschen, des wegen kommen die auch in gewissen Partnerschaften zusammen, oder versuchen eine Partnerschaft zu erarbeiten, aber ich glaube auch, daß ein behinderter Mensch ganz andere Vorstellungen und andere Wünsche hat, als mit ebenfalls Behinderten zusammenzusein. Auch glaube ich, sollte der behinderte Mensch genauso die Wahl haben, um zu sagen OK das ist mein Partner, der ist nichtbehindert.
Also kurz: ich glaube daß ein Behinderter mit einem Nichtbehinderten es sicher leichter im Leben haben.
A: Was ist dir noch wichtig bei einer Beziehung, was für eine Frau suchst du?
P: Da soll nicht viel Unterschied sein zu einer nicht behinderten Frau. Die Behinderung soll nicht im Mittelpunkt stehen. Da soll genauso der Spaß und die Lebendigkeit und die Liebe sein, wie bei einer "normale" Beziehung. Die Amputation soll einen Reiz darstellen. Ich glaube auch , daß ein Mensch der eine Amputation erleben mußte, zuerst geschockt und verzweifelt ist, aber durch einen liebevollen Partner wieder Freude und Lebensmut gewinnen kann.
A: Hast du jemals Kontakt zu Behinderten gehabt?
P: Nein!
A: Das ist also alles eine Phantasie?
P: Ja genau!
A: Ein Traum, ein Wunsch?
P: Ja, ich weiß nicht genau, ich kann es mir halt nur so vorstellen, daß es so sein könnte. Traum oder Wunsch?
A: Vielen Dank für dieses Interview!